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Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2008 zum internationalen Jahr des Planeten Erde ausgerufen. Die BFF-Ausstellung „SCHÖNE NEUE WELT“ greift dieses Thema auf und reflektiert ein Bild unserer Erde auf der Grundlage ausgesuchter Beiträge seiner Mitglieder. Dabei wird die gesamte Bandbreite fotografischer Techniken und ihrer Weiterbearbeitung bis hin zum komplett künstlich erzeugten Bild genutzt, um der Frage nach derWirklichkeit und / oder Künstlichkeit derWelt nachzugehen. Die Fotografie ist in der Lage, die Realität zu maskieren, zu interpretieren oder zu simulieren. Hier erklärt sich auch der Ausstellungstitel in Anlehnung an Aldous Huxleys Roman-Titel „SCHÖNE NEUE WELT“ von 1932. Für Aristoteles bestand Kunst darin „einerseits zu vollenden, andererseits (das Naturgegebene) nachzuahmen“. Die Fotografie steht heute genau in diesem Spannungsfeld zwischen produzierendem Prinzip und produzierter Gestalt des Begriffs „Natur“. Die Ausstellung fordert den Betrachter dazu auf, sich intensiv mit der Beziehung zwischen dem Realen und dem Hyperrealen auseinanderzusetzen.
Ausstellungskonzeption: Barbara Burg, Tania Reinicke. Kuratierung der eingesandten Arbeiten: Prof. F. C. Gundlach,Werner Lippert, Dr. Christoph Schaden Eine Ausstellung des BFF - Bund Freischaffender Foto-Designer
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